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ON - 1.7.2019 - Appell bei Freisprechung: „Nutzt die gewonnene Freiheit“

In Aurich erhielten 19 neue Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte während einer Feier in der Ostfriesischen Landschaft ihre Fachangestelltenbriefe
Aurich. 19 neue Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte (Reno) sind am Freitagabend in der Ostfriesischen Landschaft in Aurich freigesprochen worden. In seiner Rede blickte Thorsten Meyer, Teamleiter Reno an den Berufsbildenden Schulen 1 in Aurich und Vorsitzender des Prüfungsausschusses im Landgerichtsbezirk Aurich, weit in die Vergangenheit zurück: Er erläuterte die Geschichte der Ostfriesischen Landschaft und des Upstalsboom. Dem Ort in Rahe, an dem sich die freien Friesen traditionell trafen und unter anderem auch Recht sprachen.
Meyer gab den Absolventen folgenden Rat mit auf den Weg: „Nutzt die gewonnene Freiheit, um sie weiterzugeben, Vertrauen zu schenken und die, die ihr in Zukunft ausbildet – so schnell können sich Rollen ändern – Wert zu schätzen und damit zu helfen, Potenziale zu entfalten.“
Während der Feier überreichte Meyer die Fachangestelltenbriefe und ehrte die Prüfungsbesten. Beste Absolventin war Lena Janssen, die ihre Ausbildung in der Kanzlei Winterhoff Buss in Aurich machte. Sie erreichte 89 Prozent der möglichen Punkte. Zu den besten Absolventen gehörten außerdem Martina Traksel (Berhaus, Duin & Kollegen, Aurich), Kim Stöver (Wiebersiek, Norden), Vera Hagen (Janssen & Enninga, Aurich) und Kerstin Janßen (Evers & Bay, Aurich). Martina Traksel erreichte bei den schriftlichen Prüfungen 100 Prozent im Kostenrecht. In den mündlichen Prüfungen gab es viermal ein „sehr gut“, wobei hierbei Kerstin Janßen und Vera Hagen die besten Leistungen erzielten. Bei den Prüfungen erreichten fünf Absolventen ein „gut“, 13-mal gab es ein „befriedigend“ und einmal ein „ausreichend“.
Meyer dankte seinen Kollegen vom neu zusammengesetzten Prüfungsausschuss für ihren Einsatz: Christina Schilling, Daniel Wedewardt, Arno Enninga und Maris Dirk. Einen weiteren Dank richtete er an Coob Buss, Vorsitzender des Auricher Anwaltsvereins, der die Freisprechungsfeier in der Landschaft ausrichtete. 

EPaperImage Reno1819


Ihre Fachangestelltenbriefe erhielten (in Klammern die Ausbildungskanzleien): Roman Andriushyn (Hanken, Meyer & Partner, Wittmund), Maik Bakker (Sichertmann & Partner, Aurich), Maike de Buhr (von der Ahe & Sander, Moormerland), Svea Bussmann (Harro Lukas, Esens), Julia Freytag (Kirsch & Hinrichs, Norden), Michelle Groth (Dr. Schapp & Partner, Aurich), Vera Hagen (Janssen & Enninga, Aurich), Laura Harms (Brechters, Kempe, Akkermann, Kräussl-Pustelnik, Norden), Fabienne Haschko (Winterhoff Buss, Aurich), Kerstin Janßen (Evers & Bay, Aurich), Lena Janssen (Winterhoff Buss, Aurich), Silvia Janssen (Hanken, Meyer & Partner, Wittmund), Saskia Jany (Nieberg, Bentrup & Jacobs, Esens), Carmen Jauken (Buss & Buss, Wiesmoor), Marina Jibben (Wirsing, Schönemann & Balzer, Norderney), Hendrik Meyer (Hanken, Meyer & Partner, Wittmund), Anna Schmidt (Gero Grünjes, Wiesmoor), Kim Stöver (Hayo Wiebersiek, Norden), Martina Traksel (Berghaus, Duin & Kollegen, Aurich) und Mandy Wetzstein (Nieberg, Bentrup & Jacobs, Esens)


Ostfriesische Nachrichten vom 1.7.2019

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20.05.2019 - Discotod in Aurich

Auricher Bürgermeister Windhorst steht Frage und Antwort zum Thema „Discotod in Aurich“

Im Rahmen des Politikunterrichts beschäftigten wir uns mit dem Thema „Demokratie mitgestalten“. Auf die Frage was wir persönlich in Aurich verändern würden, kamen wir gemeinsam auf ein für uns großes und wichtiges Anliegen: „Es gibt keine Discothek für junge Leute in Aurich“.   

Seit dem Umbau des Carolinenhofs und der damit verbundenen Schließung des Dinis, gibt es keine Feiermöglichkeiten mehr für unter 25-Jährige. 

Bei einem Besuch des Infomobils des Bundestags, welches zu dem Zeitpunkt auf dem Auricher Marktplatz stand, brachten wir das Thema zur Sprache. Wir erhielten Informationen über Möglichkeiten wie wir uns auf kommunaler Ebene für unser Ziel einsetzen könnten: Die Eröffnung einer neuen Discothek in Aurich. 

Im Rahmen unseres Projekts erstellten wir zunächst eine Ostfrieslandkarte mit einer Übersicht aller Discotheken im Umkreis von Aurich und Umgebung. Beim Einzeichnen der Standorte wurde deutlich sichtbar, dass in Aurich eine große Lücke blieb.  

3 Diskussion

Um uns für eine Verbesserung der Situation einzusetzen, beschlossen wir zunächst mobil zu machen und Unterschriften für unser Vorhaben zu sammeln. Die Anzahl der Unterschriften reichte für einen offiziellen Antrag beim Stadtrat nicht aus, da viele Angaben (Name, Anschrift) unvollständig ausgefüllt wurden. 

Trotz der ungenügenden Unterschriften beschlossen wir uns in Form eines Briefes an unseren Bürgermeister Herrn Windhorst zu wenden. Dieser war von unserer Idee so begeistert, dass er uns zu einem Gespräch ins Rathaus einlud. 

Wir wurden im Ratssaal des Rathauses freundlich empfangen. Nach einer ausführlichen Beschreibung der freiwilligen und gesetzlichen Aufgaben der Stadtverwaltung erläuterte er wie Entscheidungen in den Ausschüssen gefasst werden. 

Mit Hilfe unserer Ostfrieslandkarte stellten wir Herrn Windhorst unser Projekt vor und erläuterten ihm unser Anliegen. Herr Windhorst hatte sich zuvor ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Hierbei erklärte er uns, dass bereits Gespräche zu diesem Anliegen geführt wurde, wobei es darum ging mögliche Betreiber und Investoren zusammenzubringen. Bisher brachten die Bemühungen leider keinen Erfolg und es konnte bis heute noch kein Betreiber gefunden werden. Bei dem Discothekengeschäft handelt es sich um ein schwieriges Gewerbe, welches für viele Betreiber wenig lukrativ erscheint. 

2 Ostfrieslandkarte1

Der Bürgermeister würde sich eine Discothek direkt im Stadtbereich wünschen. Geeignete Örtlichkeiten waren bereits im Gespräch. Auch an Investoren mangelt es nicht. 

Anschließend erfolgte eine rege Diskussion gemeinsam mit dem Bürgermeister über verschiedenste Themen, wie zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, Internetausbau, Dauerbaustellen in Aurich. 

Gelernt haben wir aus diesem Projekt, dass wir uns zunächst gründlich informieren und anschließend daraus Forderungen ableiten müssen. Ferner sind diese Forderungen an politische Vertreter zu übermitteln und die eigenen Standpunkte sollten klargemacht werden. 

Unser Fazit ist, dass es sich immer lohnt sich für die eigenen Interessen einzusetzen, da sonst keine Veränderung möglich ist. Wo einer alleine nicht gehört wird, kann man als Gemeinschaft mehr erreichen. 

 1 Gruppenbild

Ein Projekt der BM219

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15.05.2019 - Podiumsdiskussion zur Europa-Wahl

Elf Tage vor der Europawahl stellten sich Politikern der im Bundestag vertretenden Parteien den kritischen Fragen der Schüler*innen der BBS 1 Aurich.

Drei Themenschwerpunkte hatten die Schüler*innen im Vorfeld im Politikunterricht vorbereitet: "Fridays-for-future", "Urheberrecht und Upload-Filter" sowie "Brexit - Chance oder Risiko für Europa".  Darüber diskutierten sie mit Vertretern der CDU, FDP, SPD, Linken, AfD und Grünen. Moderiert wurde die Runde von ON-Chefredakteur Stephan Schmidt.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Presseecho.

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